|
|
|
Spielbericht
18.09.2005, Dresden
Für Dresden spielten:
Für Hannover spielten:
|
||
|
||
|
Zum Saisonauftakt empfingen die Cardinals Dresden ausgerechnet den Vorjahresmeister ESC Hannover Scorpions. Die Niedersachsen hatten noch eine Rechnung zu begleichen. Schließlich verlor man die letzte Begegnung mit 0:1 gegen Dresden. Während Cardinals-Coach Pabst krankheitsbedingt auf Angreifer Volker Weigt verzichten musste, fehlte bei den Gästen Verteidiger Hattendorf. Die ersten 8 Minuten bekamen die angereisten Zuschauer ein offenes Spiel zu sehen, ohne dass eine Mannschaft zu klaren Torchancen kam. In der 9. Spielminute überraschte dann Bleidorn die Dresdner Hintermannschaft und schob zum 1:0 für die Gäste ein. Motiviert von der Führung erhöhten die Scorpions den Druck und verlegten das Spiel in das Drittel der Gastgeber. Allerdings dauerte es bis zur 13. Minute, bis man die Dresdner Deckung erneut zu knacken bekam. Bei einem Bully vorm eigenen Tor brachten die Sachsen den Puck nicht unter Kontrolle, bzw. aus dem Drittel und Segreff erhöhte auf 2:0. Zwei Minuten später kann auch der Dresdner Goalie Paul Weidel den Puck nicht wegschlagen, Scorpions-Kapitän Gerd Bleidorn erhöhte auf 3:0. Einige Sekunden später startet Udo Segreff ein Solo durch die Dresdner Reihen und kann unbedrängt zur 4:0 Pausenführung erhöhen. Zu Beginn des 2ten Drittels änderte sich an der Überlegenheit der Gäste nichts, sie setzten sich sofort im Dresdner Drittel fest, und machten mächtig Druck. In den ersten 5 Minuten hatte Goalie Paul Weidel seine beste Phase und verhinderte mehrfach weitere Treffer der Gäste. Das Spiel gestaltete sich nun etwas offener. Frank Rennhack hatte in der 6. Spielminute sogar den Anschlusstreffer auf der Kelle, als er allein auf´s gegnerische Tor zu fuhr - zwei Hannoveraner im Nacken. Goalie-Urgestein Rolf Rabe lies aber nichts anbrennen und hielt den etwas ungenauen Abschluss des Youngsters ohne Probleme. Auf einen Torschuss in der 10. Minute reagierte Weidel zwar schnell, aber Segreff staubte zum 5:0 ab. Ergebniskosmetik hätte Pabst vier Minuten später betreiben können, als er fast allein vor dem Tor der Niedersachsen auftauchte. Liga-Topscorer Segreff rettete für die Gäste. Ein weiteren Treffer für die Scorpions durch Ellmer zum Ende des zweiten Drittels - durch den Schiedsrichter zunächst gegeben - wurde nach Rücksprache mit den Assistenten und dem Zeitnehmer jedoch wieder aberkannt. Die Spielzeit war bereits abgelaufen, bevor die Scheibe die Torlinie passierte. Nach der Eiserneuerung setzte sich das offene Spiel zunächst fort. Pabst in der 5. und Segreff in der 7. Minute hätten das Ergebnis für ihre Mannschaften verbessern können. Segreff scheiterte dabei am Dresdner Torhüter, Pabst einmal mehr an sich selbst. Nachdem Appelkamp wegen unnötiger Härte auf der Strafbank saß, hätte Pabst die zahlenmäßige Überlegenheit erneut nutzen können. Zwei Hannoveraner warfen sich in den Schuß - und so landete der Puck beim Hannoveraner Schlußmann. Zwei Minuten später machte es Segreff besser. Weidel wagt sich zu weit aus dem Kasten und Segreff erhöht auf 6:0. Der selbe Spieler nutzte kurze Zeit später den Platz während einer Zeitstrafe der Cardinals, um auf 7:0 zu erhöhen. Das Ende der Partie gestaltete sich etwas ruppiger. Während der Schiedsrichter Appelkamp auf die Strafbank schickte, sahen die Zuschauer plötzlich die Fäuste vor dem Dresdner Kasten fliegen. Weidel und Segreff hatten da wohl ein Hühnchen zu rupfen. In Folge dieser unschönen Aktion gab es einige Zeitstrafen auf beiden Seiten. Das dann Jörg Wedde in der Schlussminute den 8:0 Endstand herstellte, ging danach fast unter. [EnnoG/Cardinals] |