Spielbericht

07.02.2009, Wiehl
Wiehl Penguins - Langenhagen Ice Lions
0:6

Für Wiehl spielten:
66 Rüdiger Reidl (T), 92 Patrick Schnittert (T),
17 Marius Hattendorf (V), 20 Sebastian Kessler (V/Cap.),
2 Christian Jaster (S), 15 Christoph Winterberg (S), 26 Marc Müller (S), 65 Frank Schnittert (S), 77 Frank Scharrenbach (S)

Für Langenhagen:
9 Rolf Rabe (T), 1 Simon Kunst (T),
5 Marco Lahrs (V), 69 Torsten Ellmer (V), 77 Jörg Wedde (V),
3 Sebastian Disveld (S), 10 Gerd Bleidorn (S/Cap.), 15 Fabian Klatt (S), 20 Christoph Appelkamp (S),
21 Roman Pott (S), 44 Rene Schmiedel (S), 86 Hendrik Busche (S), 96 Udo Segreff (S)

Tore:
0:1 (1.Drittel, 2:55 min): Appelkamp (Ass: Segreff/-)
0:2 (2.Drittel, 11:18 min): Segreff (Ass: Ellmer-/-)
0:3 (2.Drittel, 14:20 min): Disveld (Ass: Segreff/Bleidorn)
0:4 (3.Drittel, 1:34 min): Segreff (Ass: Disveld/-)
0:5 (3.Drittel, 8:43 min): Disveld (Ass: Ellmer/-)
0:6 (3.Drittel, 12:12 min): Segreff (Ass: Bleidorn/-)
Zeitstrafen:
Ellmer (1.Drittel, 0:42 min, 2 Min. wg. unkorr. Körperangriff)
Kessler (1.Drittel, 9:49 min, 2 Min. wg. unkorr. Körperangriff)
Ellmer (2.Drittel, 6:13 min, 2 Min. wg. unkorr. Körperangriff)
Appelkamp (2.Drittel, 7:58 min, 2 Min. wg. Halten)
Lahrs (3.Drittel, 0:36 min, 2 Min. wg. Ellebogencheck)
Appelkamp (3.Drittel, 1:12 min, 2 Min. wg. unkorr. Körperangriff)
Jaster (3.Drittel, 8:07 min, 2 Min. wg. Behinderung)
Kessler (3.Drittel, 10:40 min, 2 Min. wg. unkorr. Wechsel)
Müller (3.Drittel, 12:12 min, 10 Min. Disziplinarstrafe)
Wedde (3.Drittel, 14:44 min, 2 Min. Bankstrafe)
Kessler (3.Drittel, 14:56 min, 2 Min. wg. Behinderung)


Presse Ice Lions Langenhagen
Ice Lions Langenhagen sind Deutscher Meister
Mit einem unglaublichen „Durchmarsch“ haben die Ice Lions Langenhagen in dieser Saison ihren Weg zum Meistertitel beschritten. Bereits nach dem vorletzten Spieltag steht fest, der Deutsche Sledge- Eishockey-Meister kommt zum achten Mal aus der Region Hannover.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brillierten die Ice-Lions beim Vorjahresmeister den Wiehl Penguins. Nicht einmal drei Minuten ließen die Niedersachsen den Wiehlern Zeit um an einen Sieg zu glauben, da schob Christoph Appelkamp auf Zuspiel von Udo Segreff die Scheibe zum Führungstreffer für die Langenhagener unter dem Wiehler Schlussmann Rüdiger Reidl hindurch. Damit war bereits der Grundstein für den sich abzeichnenden Erfolg gelegt. Selbst von Ex-Nationalspieler Sebastian Kessler aus Wiehl waren im ersten Spielabschnitt keine bemerkenswerten Aktionen zu verzeichnen. Der Druck auf das Wiehler Tor blieb bis zur Pause enorm, zu einer Ergebnisverbesserung reichte es jedoch nicht.

Auch im zweiten Spieldrittel glänzten eher die Ice-Lions als die Gastgeber mit sehenswerten Spielzügen. Noch wehrten Sich die Penguins und immer wieder versuchten sie mit schnellen Gegenstößen vor dem Tor von Lions-Goalie Rolf Rabe zu erscheinen. Die sicher stehende Defense der Lions ließ jedoch kaum ein Durchkommen zu. Auf der Gegenseite machte die Wiehler Verteidigung den Lions-Stürmern das Leben schwer. So dauerte es bis zur 30. Minute bis Segreff (Zuspiel Torsten Ellmer) auf 2:0 erhöhen konnte. Keine vier Minuten später legte Gerd Bleidorn dem hinter dem Wiehler Tor lauernden Udo Segreff auf, der verlängerte auf Bas Disveld, welcher die Scheibe im spitzen Winkel in das Gehäuse der Gastgeber zirkelte. Die Vorentscheidung war gesichert, für das Schlussdrittel war mit einem Aufbäumen der Penguins zu rechnen.

Geschickt warteten die Wiehler, bis die Youngster der Ice-Lions (Fabian Klatt und Hendrik Busche) mehr Eiszeit bekamen und versuchten nun ihre Glück. Als dann Verteidiger Marco Lahrs den Wiehler Sebastian Kessler gnadenlos in die Bande schickte und die Lions in Folge in Unterzahl agieren durften schien der Anschlusstreffer für die Penguins zum Greifen nahe. Doch zum Schwächeln schienen die Langenhagener keine Zeit mitgebracht zu haben und Gastgeschenke wollten sie erst nach dem Abpfiff verteilen. So war es abermals Segreff (Disveld), der in einem frechen Husarenstück die Scheibe auf den Schläger nahm und sie Reidl über die Schulter hob. Frust machte sich auf Seite der Westdeutschen breit. Strafzeiten statt Tore hieß deren Motto. So durften allein in den letzten 10 Spielminuten die Mannen und Frontmann Kessler gleich viermal die Strafbank aufsuchen. Marc Müller erntete gar eine Disziplinarstrafe nachdem er entnervt einen Schläger warf. Doch des half nichts, die Lions fuhren weiter auf der Erfolgsstraße und konnten mit zwei weiteren Treffern durch Disveld (Ellmer) und Segreff (Bleidorn) den verdienten Sieg in unerwarteter Höhe mit 6:0 einfahren.

Aus Sicht der Ice Lions bereits vor dem Rückspiel (Sonntag, 22.3.2009, 18.00 Uhr Lenny Soccio Ice & EventCenter) eine großartige Saison und mit einem Torverhältnis von 90:5 rekordverdächtig. Der achte Meistertitel dürfte die Ice-Lions zum erfolgreichsten Eissportteam Norddeutschlands machen. Kapitän Gerd Bleidorn: „Hoffentlich schaffen es die anderen Eishockey-Teams der Region in diesem Jahr einmal einen ähnlichen Erfolg zu erzielen. Schön wäre das schon und vielleicht merkt dann auch der Letzte noch, dass die Region Hannover DIE Eishockeyhochburg Deutschlands ist ! Wir versprechen unseren Fans und Zuschauern ein spannendes und sehenswertes Saisonabschlussspiel und wünschen uns ein „volles Haus“ am 22. März“.



Seitenanfang